Beschreibung
DocFetcher ist ein Open-Source-Suchprogramm, welches Ihnen den
schnellen Zugriff auf in Ihrem Computer gespeicherte Dokumente durch
Eingabe von Suchbegriffen ermöglicht. - Eine Art Google für Ihren
Rechner. Die Anwendung ist derzeit für Windows und für
GTK-basierte Linux-Distributionen verfügbar.
Wie es funktioniert
- DocFetcher erstellt sogenannte Indexdateien, die zur Suche benutzt werden. Sie können entweder permanente Indizes für umfangreiche Dokumentverzeichnisse erstellen, die sich selten ändern, oder temporäre für eine schnelle Volltextsuche in kleinen Ordnern.
- Temporär-Indizes können durch Rechtsklick auf einen Ordner und Auswahl des Menüpunktes "Suche mit DocFetcher" erstellt werden, und sie werden nach Programmende automatisch entfernt. (Natürlich können Sie DocFetcher veranlassen, diese Indizes zu behalten)
- Der Indizierungsprozeß kann für größere Verzeichnise einige Minuten dauern und benötigt normalerweise nur einige Sekunden für kleine Ordner (200 Dokumente = ungefähr 1 Minute).
- Nach der Indexerstellung können Sie Suchworte in das Suchfeld von DocFetcher eingeben, z. B. "Fourieranalyse" und die Enter-Taste drücken. DocFetcher wird dann alle Dokumente innerhalb der gewählten Ordner anzeigen, die diese Worte enthalten - zumeist in weniger als 1 Sekunde.
Aber da ist noch mehr ...
- Automatische Indexaktualisierung: Indizes werden automatisch aktualisiert, wenn Dateien in den entsprechenden Ordnern verändert werden, selbst wenn DocFetcher nicht läuft. Dies geschieht über einen Hintergrundprozeß, der alle indizierten Ordner beobachtet. Dieser Hintergrundprozeß hat sehr wenig CPU-Bedarf, weil er, anstatt die Dateien selbst zu indizieren, sich nur merkt, welche Indizes beim nächsten Start von DocFetcher aktualisiert werden müssen.
- Eine portable Version: Läuft sowohl unter Windows als auch unter Linux. Sie können alle Ihre Dokumente dort hinein legen und dann den ganzen Ordner frei bewegen (also DocFetcher + Indizes + Dokumente). Mögliche Ziele sind andere Computer, verschlüsselte Laufwerke (TrueCrypt), CD-ROMs und USB-Sticks. Die portable Version kann auch genutzt werden, um ein indiziertes Dokumentverzeichnis in einem lokalen Netzwerk oder in einem Dual-Boot-System gemeinsam zu nutzen.
- Erkennung von HTML-Paaren, z. B. "foo.htm" und ein Ordner namens "foo_files". Jedes Paar wird als ein Dokument behandelt. Dieses Feature mag zunächst recht nutzlos erscheinen, aber es zeigte sich, dass dies die Qualität der Suchergebnisse wesentlich verbessert, wenn Sie nach HTML-Dateien suchen, da all die zusätzlichen Dateien in den HTML-Ordnern aus den Suchergebnissen verschwinden.
- Suche in Quellcode-Dateien: Die Dateinamen-Erweiterungen, an denen DocFetcher einfache Text- und HTML-Dateien erkennt, sind vollständig anpassbar. Daher können Sie DocFetcher verwenden, um in jeder Art von Quellcode zu suchen.
Weitere Features
- Auf regulären Asudrücken basierender Ausschluss von Dateien von der Indizierung.
- Verschiedene Dateioperationen mit dem Dokumentverzeichnis können über DocFetchers Oberfläche durchgeführt werden (z. B. Erstellen von Ordnern, Einfügen neuer Dateien).
- Vorschauanzeige mit Hervorhebung der Suchbegriffe und ein eingebauter, einfacher Web-Browser.
- Suchergebnisse können nach verschiedenen Kriterien sortiert und gefiltert werden (Dateityp, Dateigröße, Pfad usw.).
- Systemweite Schnellzugriffstaste, um DocFetcher in den Vordergrund zu bringen.
Unterstützte Dokument-Formate
- HTML- und einfacher Text (beide anpassbar)
- Portables Dokument-Format (pdf)
- Microsoft Office (doc, xls, ppt)
- Microsoft Office 2007 (docx, xlsx, pptx)
- OpenOffice.org Writer, Calc, Draw und Impress (odt, ods, odg, odp)
- Rich-Text-Format (rtf)
- AbiWord (abw, abw.gz, zabw)
- Microsoft Compiled HTML Help (chm)
- Microsoft Visio (vsd)
- Scalable Vector Graphics (svg)
Was manche Leute von diesem Programm halten...
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Vergleich zu anderen Suchprogrammen
Mindestens zwei Dinge unterscheiden DocFetcher von anderen
Suchprogrammen wie z. B. Google Desktop. Erstens beschränkt es sich
darauf, nur das zu indizieren, was Sie benötigen, und nicht die ganze
Festplatte, und zweitens indiziert es nur Dokumente - Bilder, Musik,
Videos usw. werden übersprungen. Hier ist unsere Begründung dafür:- Je größer der Suchbereich ist, umso mehr "Rauschen" findet sich in den Suchergebnissen. Dementsprechend werden Sie finden, dass DocFetcher im Allgemeinen bessere Suchergebnisse liefert als ähnliche Programme.
- Weniger Dateien zu indizieren = schnellere Indizierung und weniger CPU-Belastung. (Hassen Sie es nicht auch, wenn ständig ein Programm im Hintergrund sehr beschäftigt ist?)
- Der wirkliche Nutzen von Google und anderen Websuchmaschinen liegt in der Dokumentindizierung, weil sie eine sehr gute Schätzung des Inhalts eines Dokuments gibt. Die Indizierung von Bildern oder Videos jedoch ist nicht besonders sinnvoll, weil der tatsächliche Inhalt eines Bildes oder eines Videos einer Textextrahierung nicht zugänglich ist.
- Warum sollen Sie ein weiteres Programm installieren, um auf Bilder,
Musik, Videos, E-Mails usw. zuzugreifen, wenn Ihr
Lieblings-Bildbetrachter, -Medienabspielprogramm, -E-Mail-Programm usw.
seit Jahren daraufhin optimiert wurde, genau das
zu tun? Warum sollten Sie dafür eine halbfertige, generische
Suchoberfläche verwenden? Daher - keine Bilder, keine Musik, keine
Videos ... - was bleibt? Dokumente.
Und dafür ist DocFetcher bestens geeignet. (Übrigens, wir empfehlen Launchy
für das schnelle Starten von Startmenü-Einträgen.)






